Allgemeines
Internationaler Distanzritt in Glien
Ein durch und durch gelungener Auftakt in den neuen Bundeländern: Melanie Arnold gewinnt den Hundertmeiler. Die Premiere des internationalen Distanzrittes in Glien ist geglückt.

- Siegerin Melanie Arnold
Foto: privat
Teilnehmer aus Norwegen, Dänemark, Tschechien, Polen und Deutschland ritten vom 20. bis 22. Mai auf den Strecken zwischen 31 und 160 Kilometern um den Sieg.
Die Strecken führten durch den sogenannten "Speckgürtel" Berlins und boten unzählige wunderschöne Einblicke in eine zauberhafte Landschaft, wie das Teilstück entlang des Oder-Havel-Kanals, das am frühen Morgen geritten wurde.
Start und Ziel war dabei jeweils auf dem Gelände des Veranstalters dem Reitverein Eichenhof Perwenitz e.V.
Der mehrfachen Deutschen Meisterin Melanie Arnold gelang der Sieg auf der Königsdisziplin, dem Hundertmeiler. Mit ihrem Pferd "Sevinc" benötigte sie 10 Stunden, 22 Minuten und 24 Sekunden für die 160 Kilometer lange Strecke, die sie damit in einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15,52 km/h ritt. Die körperliche Verfassung ihres Pferdes wurde am Folgetag zusätzlich von den Tierärzten mit dem Preis für die beste Kondition, dem sogenannten Konditionspreis, ausgezeichnet.
Den 2. Platz belegte die Dänin Inge-Merete Larsen mit "Wisdoms Touch" in einer Reitzeit von 11 Stunden, 22 Minuten und 36 Sekunden (14,15 km/h). Bei den Senioren gewann auf der 121 Kilometerstrecke Ines Liskow (Aidlingen) mit Araberwallach "Roger 66. Sie benötigte 7 Stunden 5 Minuten und 3 Sekunden für die 121 Kilometer (17,08 km/h). Bei den Junioren gewann Amanda Kalmeyer (Dänemark) mit "Cargash" mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 16,2 km/h vor der amtierenden Deutschen Jugendmeisterin Clara Haug mit "Zyona" (Waren) in 15,08 km/h.
Ab 2013 kommt NeOn (Nennung Online)
Die Tage für Papiernennungen auf Turnieren sind nun endgültig gezählt. Ab 2013 wird die herkömmliche Papiernennung vollständig abgelöst durch das Internetsystem NeOn (NennungOnline).
Diese Änderung wurde bei den Jahrestagungen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Trier mit einer überwältigenden Mehrheit verabschiedet.
Schon heute werden ca. 85% aller Nennungen über NeOn abgegeben. Im November 2004 startete NeOn und seither wurden 2,36 Millionen Nennungen online abgegeben.
Damit die FN für die vollständige Umstellung von Papier- auf Onlinenennung gerüstet ist, wird das NeOn-System überarbeitet. „Die erfreulich großen Zuwächse bei NeOn haben uns letztes Jahr im Einzelfall an Kapazitätsgrenzen gebracht. Und wenn wir 2013 die Papiernennung komplett abschaffen wollen, müssen wir vorab unsere Systeme erneuern und den Nennern noch mehr Möglichkeiten und Service bieten. Dafür stellen wir uns in diesem Jahr auf“, sagte FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach
Weidezeit und frisches Gras
Viele Pferdebesitzer glauben, dass eiweißreiches Futter mehr schadet als nutzt. Sie befürchten, dass durch zu viel Eiweiß Hufrehe und Koliken ausgelöst werden kann.
Das ist zwar nur die halbe Wahrheit. Trotzdem meiden viele Reiter die eiweißreichen Wiesen im Frühjahr und füttern auch sonst lieber eiweißreduziertes Pferdemüsli.
Das entspricht nicht ganz der Wahrheit, dennoch meiden viele Pferdebesitzer die eiweißreichen Wiesen im Frühjahr und greifen auch sonst lieber auf eiweißreduziertes Pferdemüsli zurück.
Obwohl Wissenschaftler schon vor Jahren herausfanden, dass Hufrehe nicht allein durch Eiweiß verursacht wird, hält sich der Eiweiß-Irrglaube hartnäckig. Dabei sind bestimmte Kohlenhydrate (vor allem Stärke im Getreide oder Fruktane im Gras) die deutlich gefährlicheren Rehe-Auslöser.
Hohe Eiweißmengen – insofern ist die Furcht vor Eiweiß zum Teil begründet – können aber das Absenken des Hufbeins fördern.
Auch die Verdauung unserer Vierbeinigen Freunde gerät durcheinander, da zu viel Eiweiß die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringt - das Pferd bekommt Durchfall. Da zu viel Eiweiß aber auch Koliken auslösen kann, ist es ratsam das Pferd langsam und behutsam ans Gras zu gewöhnen und die Weidezeit langsam von Minuten über Stunden bis hin zum halben oder ganzen Tag zu steigern.
Spannender Auftakt der DKB-Riders Tour 2011

(Mühlen) Er kam sah und setzte alles daran zu siegen: Willem Greve, 28 Jahre junger Springreiter aus den Niederlanden gewann die erste Etappe der DKB-Riders Tour 2011 bei Horses & Dreams meets Germany in Hagen a.T.W. auf dem Hof Kasselmann. Obwohl der zweite Umlauf der mit 80.000 Euro dotierten Wertungsprüfung noch gar nicht beendet war, riss der Reiter vor Begeisterung über seinen Ritt mit dem Hannoveraner Hengst Ukato schon die Arme hoch und jubelte. Der Grund war einfach: „Ich war fehlerfrei und schneller als Ludger Beerbaum und das ist mir noch nie passiert,“ so Greve ganz offen mit Blick auf den viermaligen Olympiasieger, der auch schon viermal die Gesamtwertung der internationalen Serie gewinnen konnte.